Unterschiede zwischen Windows und Linux

12 Dez

Die Suche nach einem, für die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen geeigneten Betriebssystem, kann sich mitunter schwierig gestalten. In den meisten Fällen steht der Nutzer letzten Endes vor der Wahl zwischen den zwei bekanntesten Betriebssystemen Windows und Linux. Damit Sie sich für das für Sie richtige Betriebssystem entscheiden können, sollten Sie sich die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen vor Augen führen und das für Ihre Anforderungen geeignetste auswählen.

Frei erhältlich gegen kostenpflichtig

Einer der grundlegenden Unterschiede zwischen Windows und Linux ist die freie Verfügbarkeit hinsichtlich des Quellcodes von Seiten des Herstellers. Linux hat eine Open Source Basis, was bedeutet, dass der Quellcode von Linux für jeden Nutzer offen einsehbar ist. Daher kann dieses Betriebssystem und seine einzelnen Komponenten kontinuierlich von seinen Nutzern auf freiwilliger Basis weiter entwickelt werden. Der Quellcode von Windows ist hingegen nicht offen einsehbar und wird ausschließlich von Microsoft weiterentwickelt. Dieser Umstand allein mag für den durchschnittlichen Anwender noch von keinem großen Interesse sein, jedoch hat dieser einen großen Einfluss auf die Preisentwicklung beider Systeme. Wenn Sie Windows nutzen möchten, wird der Erwerb einer Lizenz vorausgesetzt, die das Betriebssystem für Sie überhaupt erst nutzbar macht. Auf Grund der Open Source Basis von Linux steht es jedem Nutzer frei, sich Linux kostenlos und legal herunterzuladen und zu nutzen.

Kein Deckel für jeden Topf

Auf Grund der starken Verbreitung von Windows im privaten sowie im geschäftlichen Anwendungsbereich hat der Großteil aller Anbieter sein Produktsortiment auf dieses Betriebssystem ausgerichtet. Daher kann es, wenn Sie manche Hardware unter Linux nutzen möchten, zu Problemen mit der Kompatibilität kommen, da der Hersteller dieser Geräte unter Umständen keinen passenden Treiber für diese anbietet. Zwar werden auch in diesem Fall kostenlose Lösungen von Programmierern, die sich mit Linux beschäftigen, angeboten, nur besteht für diese keine Garantie, so dass die Anschaffung von Hardware für Linux wohl überlegt und im Vorfeld recherchiert sein will. Das Problem der Kompatibilität hat jedoch nicht nur Einfluss auf die Hardware. So führt innerhalb vieler Branchen kein Weg um das Office Paket von Microsoft herum. In den meisten Fällen existiert zwar ein entsprechendes, kostenfreies Äquivalent, jedoch profitieren Sie in der Regel von den Supportleistungen und der höheren Kompatibilität der für Windows entwickelten Anwendungen untereinander. Allerdings hat die stellenweise mangelnde Kompatibilität auch einen positiven Aspekt. Da Linux im Vergleich zu Windows ein weniger stark verbreitetes Betriebssystem ist, hält sich auch die Zahl der für Linux entwickelten Viren und Schadsoftware in Grenzen, wodurch Linux nicht nur durch seinen Aufbau zu einem der sichersten Betriebssysteme zählt.

Einfach anpassbar

Auf Grund einer Open Source Herkunft, verfügt Linux im Gegensatz zu Windows über einen hohen Anpassungsspielraum. So bietet Ihnen kaum ein anderes Betriebssystem ein ähnlich weites Feld Ihr Betriebssystem grafisch anzupassen. Falls Sie sich noch nicht sicher sind, kann sich eine Installation von Linux trotzdem lohnen. Die verschiedenen Linux-Versionen bieten dem Nutzer meistens die Option, Linux parallel zu der bisher installierten Version von Windows zu installieren. Auf diese Weise können Sie als potenzieller Umsteiger Linux gefahrlos testen ohne sich direkt entscheiden zu müssen.

Bildquelle: wesel

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