Aktuelle Betriebssysteme im Vergleich

12 Dez

Betriebssysteme für den heimischen Computer gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, trotzdem muss man sich zwischen einigen entscheiden. Die Auswahl des Betriebssystems ist ein elementarer Prozess und dieser Text soll ihnen die Qual der Wahl zwischen den drei “Großen” etwas erleichtern.

Der Marktführer – Microsoft Windows NT

Als erstes ist natürlich die ‘Windows NT’ Betriebssystemreihe aus dem Hause Microsoft zu nennen. Mit einem Anteil von knapp 88 Prozent an allen verwendeten Betriebssystemen weltweit liegt Windows mit großem Abstand und unangefochten an der Spitze. Die neueste Version ist ‘Windows 7′, ein Nachfolger wurde aber bereits angekündigt. Allgemein steht Microsoft Windows für Zuverlässigkeit und Einsteigerfreundlichkeit. Der Punkt der Einsteigerfreundlichkeit lässt sich nur hervorheben. Von der Installation des Betriebssystems über die Verwaltung bis zur Deinstallation von Programmen ist alles sehr einfach zu handhaben. Doch der angepriesenen Zuverlässigkeit sollte man nicht ohne weiteres trauen, völlig absturzsicher ist Windows nicht. Der berüchtigte “Bluescreen” bereitet immer wieder Probleme. Ein weiterer Pluspunkt ist jedoch die mit der großen Verbreitung einhergehende breite Programmpalette. Es gibt kaum eine Software, die sich nicht auf einem Windows-PC installieren lässt. Die weite Verbreitung bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Da das Ziel von Computer Viren ist, möglichst viele Rechner zu infizieren, greifen die meisten solcher Schädlinge ausschließlich Rechner mit einem Windows Betriebssystem an. Mit einer zuverlässigen Sicherheitssoftware sollte das aber kein Argument gegen einen Kauf sein. Dieser Kauf ist ein weiter negativer Aspekt. “Linux” beispielsweise ist vollkommen umsonst, während man für die neueste Windows Version mit ungefähr 100 Euro rechnen muss.

Das kostenlose Betriebssystem – Linux

Das bringt uns zum nächsten, dem Linux-Betriebssystem. Als “sicherer, günstiger, einfacher” wird es von den Entwicklern bezeichnet. Günstiger ist es ohne Frage, nicht einen Euro muss man für den Linux-Download bezahlen. Doch ist es wirklich sicherer? Verschont von Schädlingen und unantastbar ist das Betriebssystem leider nicht, aber dem Anschein nach viel sicherer als Windows. Doch diese geringere Virenquote lässt sich nicht auf ein sichereres System, sondern ganz einfach auf die geringere Verbreitung von Linux zurückführen. Nichtsdestotrotz, mit dem Linux-Betriebssystem ist man auf der “sicheren” Seite. Die geringere Verbreitung schreckt aber Software Hersteller davon ab, Linux zu unterstützen. Die Folge: Viele Videospiele sind nicht Linux-Kompatibel, genau wie Programme wie Adobe Photoshop. Des Weiteren wird Linux, wie schon erwähnt, als einfacher bezeichnet. Hier ist Einfachheit jedoch subjektiv. Jemandem, der sein ganzes Leben lang mit Windows gearbeitet hat, wird der Umstieg auf Linux schwerfallen. Allerdings bietet Linux eine große Menge an Programmen, die nur zusammengestellt werden müssen. Die große Community hilft freundlich bei Einsteigerproblemen. Ein weiter Grund für die Anschaffung von Linux ist die enorme Freiheit. Dem Nutzer ist es freigestellt, das Betriebssystem und die Software nach seinen Ansprüchen umzuprogrammieren – ein Königreich für den versierten Computernutzer.

Das anwenderfreundliche Betriebssystem – Mac OS X

Zuletzt sollte noch das Mac OS X Betriebssystem von Apple erwähnt werden. Durch die ebenfalls geringere Verbreitung existieren nicht sonderlich viele Viren, doch durch diese geringere Verbreitung ist die Softwarepalette eingeschränkt. Außerdem ist das Betriebssystem nur für bestimmte Computer verfügbar und für den Apfel muss man ordentlich draufzahlen. Allerdings ist die intuitive Steuerung sehr einsteigerfreundlich, eigentlich jeder kommt gut damit klar. Das schicke und elegante Design spricht auch für einen Mac. Alles in Allem lässt sich sagen, dass es nicht das perfekte Betriebssystem gibt – Jeder muss es für sich selbst je nach Einsatzgebiet finden.

Bildquelle: knipsit

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